David Jünger

David Jünger (Dr.) lebt in Brighton (UK) und ist dort DAAD Lecturer in Modern European History sowie stellvertretender Direktor des Centre for German-Jewish Studies an der University of Sussex. Er hat sich von 2007 bis 2012 am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur (Universität Leipzig) über „Jüdische Emigrationsfragen im nationalsozialistischen Deutschland 1933–1938“ promoviert und war von 2013 bis 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin und dem Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. In den zurückliegenden Jahren hat er unter anderem in Washington D.C., Jerusalem und New York längere Forschungsaufenthalte absolviert. Derzeit arbeitet er an verschiedenen Projekten zur deutsch-jüdischen Geistesgeschichte im frühen 20. Jahrhundert und einer Habilitation über den zionistischen Rabbiner Joachim Prinz. Seine jüngste Veröffentlichung ist die auf seiner Dissertationsschrift beruhende Studie: Jahre der Ungewissheit. Emigrationspläne deutscher Juden 1933–1938 (Vandenhoeck & Ruprecht 2016). . Er ist im Neofelis Verlag Mitherausgeber der Reihe Relationen. Essays zur Gegenwart.