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  • Elemente einer jüdischen Filmgeschichte der Bundesrepublik
  • Johannes Praetorius-Rhein / Lea Wohl von Haselberg (Hrsg.)

    Softcover, 13,5 x 21 cm, 160 Seiten
    Mit 5 Farbabbildungen
    Erscheinungsdatum: 16.12.2022
    978-3-95808-413-1
    14,00 € *

    inkl. MwSt.
    Auslandsbestellungen zzgl. Versandkosten

    Dieser Artikel erscheint am 16. Dezember 2022

    • 9783958084131
  • Auch als E-Book erhältlich.
  • Jüdische Filmgeschichte, davon geht dieser Band aus, steht quer zu Erzählungen des... mehr

    Filmgeschichte anders schreiben

    Jüdische Filmgeschichte, davon geht dieser Band aus, steht quer zu Erzählungen des Nationalkinos. Sie lässt sich deshalb am besten von den Rändern der Filmgeschichte her schreiben. Im Rahmen des Forschungsnetzwerks „Deutsch-jüdische Filmgeschichte der BRD“ ist deshalb eine besondere Form kollaborativen Schreibens erkundet worden: Zu elementaren Stichworten werden kurze Texte unterschiedlicher Autor*innen versammelt, die ihren Fokus jeweils auf einzelne Anekdoten, Details und Irregularitäten legen, die zwar besonders auffällig oder beziehungsreich sind, die aber im wissenschaftlich und methodisch reflektierten Schreiben dennoch oft nur den Status von Fußnoten erlangen.

    Dabei sind es durchaus methodische Überlegungen, die es geboten erscheinen lassen, eine deutsch-jüdische Filmgeschichte nach 1945 auf einer solchen Basis zu entwickeln: Die Jüdischkeit zahlreicher Filmschaffender in der Bundesrepublik kommt nämlich in der kanonischen Filmhistoriografie in der Regel nur durch vereinzelte Biografismen oder implizit verbleibende Zuschreibungen zur Geltung oder wird als lebensgeschichtliches Datum erwähnt. In jedem Fall gewinnt sie kein eigenes filmgeschichtliches Profil, sondern bleibt bruchstückhaft. Die Kompilation solcher historiografischer Bruchstücke kann es jedoch ermöglichen, so die These, durch Serialität die darin enthaltenen Muster erkennbar zu machen und zugleich ein Mosaik unterschiedlicher Erfahrungen zu gewinnen. Darüber hinaus ermöglicht das kollaborative Schreiben, eine Vielzahl von Autor*innen, die mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und mit spezifischen Expertisen zu einer Vielzahl von Archivbeständen, Nachlässen und Filmen arbeiten, zusammenzubringen und zueinander in Beziehung zu setzen.

    Diese Serie wurde in der Zeitschrift Medaon bereits erprobt und erscheint nun in erweiterter Form auch als Buch.

    Mit Beiträgen von Tobias Ebbrecht-Hartmann, Imme Klages, Hilla Lavie, Simone Nowicki, Johannes... mehr

    Mit Beiträgen von Tobias Ebbrecht-Hartmann, Imme Klages, Hilla Lavie, Simone Nowicki, Johannes Praetorius-Rhein, Naomi Rolef, Claudia Sandberg, Ulrike Schneider, Lisa Schoß, Julia Schumacher und Lea Wohl von Haselberg.

    Übergänge
    Übergänge Passagen durch eine deutsch-israelische Filmgeschichte
    In den letzten Jahren hat das israelische Kino weltweit auf zahlreichen Festivals Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Viele der gezeigten Filme sind Koproduktionen und es ist schon längst nicht mehr die Ausnahme, dass auch deutsche...
    300 Seiten, Softcover – 26,00 €
    Und nach dem Holocaust?
    Und nach dem Holocaust? Jüdische Spielfilmfiguren im (west-)deutschen Film und Fernsehen nach 1945
    Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne, Bd. 7
    Jüdinnen und Juden haben eine große symbolische Bedeutung im öffentlichen Bewusstsein der Bundesrepublik. Weil die jüdische Minorität zumeist nicht erkennbar und zudem eine kleine ist, werden Begegnungen im Alltag jedoch nur selten...
    424 Seiten, Softcover – 28,00 €
    Celebration!
    Celebration! 25 Jahre Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg / 25 Years Jewish Film Festival Berlin & Brandenburg
    1995 startet das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB) mit acht Filmen und schließt eine Lücke in der kulturellen Landschaft der Region Berlin und Brandenburg. 25 Jahre später ist es mit mehr als 40 Filmen eine der...
    352 Seiten, Dt. / Eng.
    Hardcover –
    24,00 €