Tierliche Zukünfte

Tierliche Zukünfte

Tierliche Zukünfte

  • Tierstudien 21/2022
  • Jessica Ullrich (Hrsg.)

    Softcover, 13,5 x 21 cm, 170 Seiten
    Erscheinungsdatum: 30.04.2022
    978-3-95808-349-3
    14,00 € *

    inkl. MwSt.
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    Dieser Artikel erscheint am 30. April 2022

    • 9783958083493
  • Tierstudien erscheint halbjährlich im Frühjahr und Herbst.

    ISSN: 2193-8504

    Einzelheft bis Nr. 14: 12 €, ab Nr. 15: 14 €
    Jahresabo: 22 €
    Förderabo: 36 €

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  • Auch als E-Book erhältlich.
  • Sowohl in der Kulturszene als auch in den Wissenschaften und in allgemeingesellschaftlichen... mehr

    Potenziale des Mehr-als-Menschlichen

    Sowohl in der Kulturszene als auch in den Wissenschaften und in allgemeingesellschaftlichen Debatten haben Zukunftsdiskurse Konjunktur. Literatur, Film, Kunst, aber auch Politik, Philosophie und Bioökonomie entwerfen ständig neue Utopien oder erschreckende Endzeitszenarien. Spekulatives Design, technologische Entwicklungen und medizinische Forschung arbeiten ganz konkret an der Materialisierung schöner neuer Welten.

    Dabei wird zunehmend gedanklich eine Zukunft angestrebt, in der Menschen und andere Tiere auf solidarischere und gerechtere Weise miteinander leben. So liegen in den gegenwärtigen Krisen, die vor allem auch aus einem ausbeuterischen Umgang mit Tieren und natürlichen Ressourcen resultieren und die 2020 mit der Pandemie auf globalem Level und mit neuer Intensität sichtbar wurden, vielleicht auch Chancen. Nach der Corona-Krise soll jedenfalls nicht alles so weitergehen wie bisher.

    In der kommenden Ausgabe von Tierstudien wird deshalb die Zukunft tierlicher Körper, Räume, Praktiken, Beziehungen und Materialitäten diskutiert, z.B. die Zukunft des Zoos, eine Welt ohne Fleisch, gemeinwohlorientierte Multispezies-Lebensweisen, postanthropozentrische Postdemokratien, Zootopien im Internet, mehr-als-menschliche Städte, Potenziale einer kritischen politischen Tierschutzbildung, die Erneuerung des Rechts durch einen tierlichen Personenstatus und der Entwurf von Postanimalität.

    Die Beiträge stammen u.a. aus den Literatur-, Geschichts- und Rechtswissenschaften, der Philosophie, Kunstgeschichte, Pädagogik, Designtheorie und der Multispecies Ethnography.