Drag, hier und heute!

Drag, hier und heute!

Drag, hier und heute!

  • Zur Vielfalt von queeren Geschlechterinszenierungen in der Gegenwart

  • Jenny Schrödl / Samu/elle Striewski (Hrsg.)

    Softcover, 15 x 21 cm, 300 Seiten
    Mit 43 Farb- u. 13 S/W-Abbildungen
    Erscheinungsdatum: 30.06.2026
    978-3-95808-526-8
    28,00 € *

    inkl. MwSt.
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    Dieser Artikel erscheint am 30. Juni 2026

    • 9783958085268
  • Auch als E-Book erhältlich.
  • Drag hat Konjunktur: Ob in Fernsehshows, in der queeren Subkultur, im Museum, im Stadttheater,... mehr

    Zeitgenössischer Drag zwischen Praxis und Theorie im deutschsprachigen Raum

    Drag hat Konjunktur: Ob in Fernsehshows, in der queeren Subkultur, im Museum, im Stadttheater, auf Festivals oder auf der Straße – queere Drag-Performances sind derzeit vielfach und überall zu finden, werden sowohl bejubelt und gefeiert als auch bekämpft und verteufelt. Auffällig ist dabei, dass sich Drag längst von starren binären Formen der Drag Queen und des Drag Kings gelöst und sich eine große Vielfalt an Drag-Formen entwickelt hat: Diese reichen von Drag Quings über Drag Monster bis hin zu Crip oder Cultural Drag.

    Der Sammelband nimmt diese Beobachtung zum Ausgangspunkt und untersucht diverse Drag-Performances, die derzeit vor allem im deutschsprachigen Raum zu finden sind, bezieht dabei aber auch die internationale Szene mit ein. Der Band macht anhand von drei Schwerpunkten – Drag-Räume, Drag-Formen und Drag-Ästhetiken – ein Spektrum queerer Drag-Praktiken auf und zielt darauf, einen ersten (natürlich noch unvollständigen) Überblick über zeitgenössischen Drag in Deutschland zu geben.

    Besonderes Anliegen ist es, das Verhältnis zwischen Praxis und Theorie so egalitär wie möglich zu gestalten – so umfasst das Buch gemeinschaftliche Beiträge von Drag-Praktiker:innen und -Theoretiker:innen ebenso wie klassische wissenschaftliche Analysen, künstlerische Formate und Interviews mit Drag-Künstler:innen. Zu Wort kommen eine Bandbreite an Drag-Künstler:innen, bekanntere (wie Antonia Baehr, Alexander Cameltoe oder Eric BigClit) wie unbekanntere, jüngeren wie älteren Semesters.

    Der Band richtet sich ganz explizit sowohl an eine an Drag, queerer Ästhetik und Kultur interessierte allgemeine Leser:innenschaft und Öffentlichkeit als auch an ein wissenschaftliches Fachpublikum der Theaterwissenschaft, Performance Studies, Queer Theory, Gender Studies, Kunstgeschichte, Kultur- oder Medienwissenschaft, Ästhetik und Philosophie.

    Theater* in queerem Alltag und Aktivismus der 1970er und 1980er Jahre
    Schwules Theater, Lesbentheater, weiblicher Punk, schiefe Kunst und Cabaret: Theater prägt die LGBTQI*-Kultur im Deutschland der 1970er und 1980er Jahre. Auf Frauenfesten und in der Tuntenkultur, in Protestperformances und...
    330 Seiten, Softcover – 26,00 €
    QUEERULIEREN
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    Störmomente in Kunst, Medien und Wissenschaft


    In den letzten Jahren haben nicht nur Mobilisierungen gegen Feminismus und ‚Gender‘, sondern auch die Kommerzialisierung und der inflationäre Gebrauch des Wortes „que e r“ in Alltag und Wissenschaft stark zugenommen. Dazu kommen...
    338 Seiten, Softcover – 26,00 €