Glück und Erfolg

Das Streben nach Glück und Erfolg lässt sich als zentrales Movens individueller Lebensgestaltung wie auch kollektiver Vergesellschaftung in der Moderne beschreiben. Entwürfe eines glücklichen und/oder erfolgreichen Lebens sind dabei in übergreifende Vorstellungen des Gelingens eingelassen, die Zonen der Normalität abstecken und Grenzwerte soziokultureller (Des-)Integration aufstellen. Die kulturwissenschaftliche Buchreihe Glück und Erfolg  setzt sich mit der Genese und Entfaltung dieser teleologischen Kategorien im 20. Jahrhundert auseinander.

Die interdisziplinäre Reihe ist auf drei Bände angelegt, die relevante Felder des Diskurses um Glück und Erfolg abschreiten und eine Genealogie beider Konzepte vorschlagen. Die Bände basieren auf einer Serie interdisziplinärer Workshops, die die Herausgebenden seit 2013 am Konstanzer Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ veranstalten. Sie führen Zugriffsweisen aus unterschiedlichen Disziplinen auf das Themenfeld von „Glück“ und „Erfolg“ zusammen, namentlich Beiträge aus den Bereichen der Geschichts-, Medien- und Literaturwissenschaft, der Soziologie und Philosophie sowie der Politikwissenschaft. Methodologisch werden diskursgeschichtliche Zugänge mit einer praxeologischen Herangehensweise kombiniert, um neben performativen Logiken und Subjektivierungsweisen auch den wissensgeschichtlichen Horizont sichtbar zu machen, vor dem „Glück“ und „Erfolg“ als soziale Regulative individueller Lebensgestaltung wie auch kollektiver Vergesellschaftung im 20. Jahrhundert wirksam werden konnten.

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Glück und Erfolg

Das Streben nach Glück und Erfolg lässt sich als zentrales Movens individueller Lebensgestaltung wie auch kollektiver Vergesellschaftung in der Moderne beschreiben. Entwürfe eines glücklichen und/oder erfolgreichen Lebens sind dabei in übergreifende Vorstellungen des Gelingens eingelassen, die Zonen der Normalität abstecken und Grenzwerte soziokultureller (Des-)Integration aufstellen. Die kulturwissenschaftliche Buchreihe Glück und Erfolg  setzt sich mit der Genese und Entfaltung dieser teleologischen Kategorien im 20. Jahrhundert auseinander.

Die interdisziplinäre Reihe ist auf drei Bände angelegt, die relevante Felder des Diskurses um Glück und Erfolg abschreiten und eine Genealogie beider Konzepte vorschlagen. Die Bände basieren auf einer Serie interdisziplinärer Workshops, die die Herausgebenden seit 2013 am Konstanzer Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ veranstalten. Sie führen Zugriffsweisen aus unterschiedlichen Disziplinen auf das Themenfeld von „Glück“ und „Erfolg“ zusammen, namentlich Beiträge aus den Bereichen der Geschichts-, Medien- und Literaturwissenschaft, der Soziologie und Philosophie sowie der Politikwissenschaft. Methodologisch werden diskursgeschichtliche Zugänge mit einer praxeologischen Herangehensweise kombiniert, um neben performativen Logiken und Subjektivierungsweisen auch den wissensgeschichtlichen Horizont sichtbar zu machen, vor dem „Glück“ und „Erfolg“ als soziale Regulative individueller Lebensgestaltung wie auch kollektiver Vergesellschaftung im 20. Jahrhundert wirksam werden konnten.