Eva Holling (Dr.) ist freie Theaterwissenschaftlerin, Autorin und als Lektorin für den Neofelis Verlag tätig. Institutionell hat sie zuletzt 2024–25 die Professur für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen vertreten und verwaltete 2023–24 die ZSL-Professur für Performance (Performancetheorie) am Institut Performative Praxis, Kunst und Bildung der HBK Braunschweig. Forschungs-Einladungen und Lehraufträge u.a. am DFG-Graduiertenkolleg Ästhetische Praxis Hildesheim, an der UAS Frankfurt (MA Performative Künste in sozialen Feldern), der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (Studiengänge Regie, Dramaturgie), am SFB Affective Societies (Summer School „Power of Immersion“) FU Berlin, den Universitäten Paris VIII (Saint Denis-Vincennes), Montpellier, Paderborn, Frankfurt.
2010–2022 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, ihre dort angesiedelte Dissertation Übertragung im Theater. Zu Theorie und Praxis theatraler Wirksamkeit (Neofelis 2016) wurde 2017 mit dem Missing-Link-Preis des Psychoanalytischen Seminars Zürich ausgezeichnet. Davor studierte sie Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte und Französisch in Frankfurt am Main und Paris, ihre Magisterarbeit Ist alles gespielt? Blicke auf den Stadtraum im Neuen Theater (2004) erschien 2007 im Tectum-Verlag Marburg.
Immer wieder verfolgte sie auch Aktivitäten in der kollektiven künstlerischen Praxis, so gründete sie mit Matthias Naumann den Arbeitszusammenhang manche(r)art und war Mitglied der Kunstkollektive Mühlenkampf/Hochschule für Weltgestaltung in ständiger Gründung, Raumfaltung und des kollektiven Projekts Stockwerk (PET_7 des Tanzlabor_21, Mousonturm Frankfurt).